
Textilworkshops
Textilien und die Freude mit Form und Farbe zu spielen sind seit jeher fester Bestandteil kulturellen Lebens. An diese Freude anzuknüpfen, indem wir uns mit traditionellen Textiltechniken beschäftigen, ist Ziel der Kurse.
AKTUELL
SOMMERKURSE FÜR KINDER
1. Shibori / tie and dye / Batik
Erlernen der japanischen Färbetechnik und Färben
eines T-Shirts
Mittwoch 22. Juli / 10 – 13 Uhr
oder Freitag 14. August / 10 – 13 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag 35 Euro (inkl. Material)
2. Brettchenweben
Mit Hilfe von Holzbrettchen und einem Gürtel stellen
wir unseren eigenen Hüftwebstuhl her, ziehen die Kettfäden
selbst ein und weben dann ein Bändchen.
Freitag 17. Juli / 10 -14 Uhr
oder Dienstag 11. August / 10 – 14 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag 45 Euro (inkl. Material)
3. Drahtflechten / Rastlbinden
Lerne die alte Technik des Drahtflechtens kennen und
gestalte Dein eigenes Windlicht.
Donnerstag 23. Juli / 10 – 13 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag 35 Euro (inkl. Material)
4. Nähen
Nach Lust und Laune kannst Du das Nähen auf der
Nähmaschine ausprobieren und ein kleines Projekt
realisieren.
Montag 27. Juli 10 – 16 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag 65 Euro (inkl. Material und Verpflegung)
5. Stoffdruck
Mit verschiedenen Arten von Stempeln können wir durch
Verdrehen und Duplizieren das Spiel von Form, Farbe
und Musterrapport erkunden.
Montag 10. August/ 10 – 13 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag 35 Euro (inkl. Material)
6. Perlenweben
Auf einem kleinen Holzwebstuhl spannen wir die
Kettfäden auf und weben die Perlen dann mit dem
Schussfaden ein. Wir stellen ein Armband her.
Mittwoch 15. Juli / 10 – 14 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag 45 Euro (inkl. Material)
7. Mit Papier arbeiten
Papier schöpfen, Marmorieren, Kleisterpapier, Papierbatik
Mittwoch 5. August /10 – 13 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag 35 Euro (inkl. Material)







WORKSHOPS FÜR ERWACHSENE
BATIK
In unseren Breiten versteht man unter Batik eine Textil-Färbetechnik, bei der einzelne Teile des Stoffes abgebunden werden, damit die Farbe an dieser Stelle nicht eindringen kann. Tatsächlich aber stammt das Wort ursprünglich aus Indonesien und bedeutet “mit Wachs zeichnen“. Mit Hilfe eines Tjantings (= Metallkännchen mit dünnem Rohr) oder eines Stempels wird heißes Wachs auf den Stoff aufgetragen. Beim anschließenden Färbevorgang kann die Farbe an diesen Stellen nicht in das Gewebe eindringen. Nach Entfernen des Wachses wird die Zeichnung deutlich sichtbar. Wir orientieren uns in diesem Kurs an der indonesischen Originaltechnik und experimentieren mit Pinsel und Tjanting.

Auf Anfrage
BRETTCHENWEBEN
Bändchen lassen sich auf ganz einfache Weise mit einem improvisierten Hüftwebstuhl herstellen. Verschiedenfarbige Kettfäden werden in gelochte Holz – oder Kartonbrettchen laut Musterzeichnung eingefädelt. Sobald die Fäden gespannt sind, dreht man die Kärtchen um 90 Grad und legt den Schussfaden ein, so dass die gedrehten Kettfäden fixiert sind und das Muster deutlich wird.

Grundbegriffe
Dienstag 28. Juli 2026 /16-20 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag inkl. Material 79 Euro
IKAT
Ikat ist eine Kombinationstechnik aus Färben und Weben. Zunächst werden die Kettfäden vor dem Färbevorgang in gewünschter Länge vorbereitet, gespannt und an bestimmten Stellen bündelweise abgebunden. Nach dem Färben löst man diese Stellen wieder auf und beginnt mit dem Weben. Wir setzen diese Technik beim Brettchenweben ein.

auf Anfrage
KAMMWEBEN
Ein idealer Einstieg in das Weben bietet die Technik des traditionellen Bandwebens, das mit einem selbst eingerichteten Hüftwebstuhl funktioniert. Die Kettfäden werden nach einer bestimmten Abfolge in einen Webkamm eingefädelt. Nach Einrichten der Spannung kann man das Webfach durch Heben und Senken des Kammes regulieren, um den Schussfaden einzulegen.

Donnerstag 30. Juli 2026 /15-19 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag inkl. Material 79 Euro
MOLA
Molas sind viereckige, stark ornamentierte Stoffeinsätze, die die Blusen der Frauen in Panamas Kuna-Kultur zieren. Bei dieser Applikationstechnik werden mehrere, verschiedenfarbige Stoffstücke übereinandergelegt, zurechtgeschnitten und vernäht, so dass Teile der unteren Schichten sichtbar werden und ein ornamentreiches Muster entsteht.

Mittwoch 23. September 2026 /16-20 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag inkl. Material 79 Euro
PATCHWORK
Seit alters her war es selbstverständlich, mit Stoffen achtsam umzugehen und sie auch in gebrauchtem Zustand als Ressource zu sehen. Aus Resten, Kleidern etc. wurden kleine Teile zugeschnitten und per Hand aneinandergenäht. Diese Tradition lassen wir wieder aufleben und gestalten eine Textilie freier Wahl ganz ohne Nähmaschine.
auf Anfrage
PERLENWEBEN
Eine besondere Art der Schmucktechnik ist das indianische Perlenweben. Ursprünglich verwendete man zum Verzieren von Kleidern und Schuhen Schneckenhäuser, Knochen oder Zähne. Doch als die Europäer Glasperlen nach Amerika brachten, wurden die Naturmaterialien durch Glasperlen ersetzt.

auf Anfrage
QUILTEN
Bei dieser sehr alten, ursprünglich in Asien beheimateten Nähtechnik, werden drei Stoffschichten übereinandergelegt und mit Vorstich bestickt, so dass eine plastische Oberfläche entsteht. Diese dicken Textilien waren dazu da, den Menschen Wärme zu spenden.

Donnerstag 17. September 2026 /16-20 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag inkl. Material 79 Euro
RASTELBINDEN
Das Handwerk des Drahtbindens oder auch Rastlbindens entwickelte sich ursprünglich in der Slowakei aus einer Idee heraus, zerbrochene Töpferware mit feingewalztem Eisendraht zu reparieren. Bald entstand das Bedürfnis mittels dieser Flechttechnik, allerlei Gegenstände des täglichen Gebrauchs aus Draht anzufertigen. Die Rastlbinder gingen in ganz Europa auf Wanderschaft und verbreiteten dieses Handwerk überall. Heute ist es fast in Vergessenheit geraten.

Freitag 11. September 2026 /15-19 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag inkl. Material 79 Euro
SASHIKO / BORO
In ärmeren Schichten Japans war es vom 18. bis zum 20. Jh. üblich, aus abgetragenen Stoffen Arbeitsjacken und Decken anzufertigen, die man von Generation zu Generation weiterreichte. Kleine Stoffstücke wurden nebeneinander und teilweise aufeinander gelegt und mit dem Vorstich, ähnlich wie beim Quilten, festgenäht. Die starke Wirkung des weißen Fadens auf blauem Grund regte in der Folge die Menschen dazu an, diese Technik auch als grafische Gestaltungsmöglichkeit anzuwenden. Auf diese Weise entwickelten sich bestimmte geometrische Muster.
Grundbegriffe
Mittwoch 29. Juli 2026 /16-20 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag inkl. Material 79 Euro
SHIBORI
Shibori ist eine alte Textilfärbetechnik aus Japan, die bei uns unter dem Namen Batik bekannt ist. Hiebei wird der Stoff gefaltet, genäht bzw. abgebunden und anschließend ins Farbbad getaucht. An den zusammengepressten Stellen kann keine Farbe in die Faser dringen. Die unglaubliche Bandbreite von Möglichkeiten der Musterbildung einerseits, so wie der Überraschungsmoment beim Öffnen gebundener und gefalteter Stoffteile andrerseits, machen diese Technik unendlich spannend.

Grundbegriffe
Dienstag 21. Juli 2026/10-14 Uhr
Kursort: 1180 Wien / Riglergasse 14/1
Kostenbeitrag inkl. Material 79 Euro
STOFFDRUCK
Wie kommt ein fortlaufendes Stoffmuster zustande und wie kann ich Mustereinheiten wiederholen? Wo entsteht Spannung zwischen gedruckter Form und freier Fläche? Diesen Fragen nachzugehen und einiges auszuprobieren - ob mit Hilfe von selbstentworfenen Stempeln, Schablonen oder indischen Holzmodeln - ist zentrales Thema in den Stoffdruck-Workshops.

auf Anfrage

auf Anfrage
SCHULEN
BILDUNGSEINRICHTUNGEN
Es besteht die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen. Dauer und Inhalt der Workshops, sowie Alter und Anzahl der Schülerinnen und Schüler nach Absprache. Siehe auch:
